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Deutsch-Französische Wanderwoche in Mutters/Tirol

Neunzehn Königsteiner Mitglieder des Förderkreises der Städtepartnerschaft verbrachten unter Leitung des 1. Vorsitzenden Wolfgang Riedel und des Wanderführers des Vereins, Heinz Alter, die schon traditionelle deutsch-französische Wanderwoche in Mutters/Tirol, herrlich oberhalb von Innsbruck gelegen. Aus Le Cannet waren vier Teilnehmer angereist, unter ihnen Jaqueline Fischesser, die Gattin von Gaston Fischesser, jahrelanger Vorsitzender des Partnerschaftsvereins in Le Cannet und Königsteiner Ehrenbürger. Zwei Cannetaner, Colette und Robert, begleiteten die Königsteiner auf ihren Wanderungen.

Auch in diesem Jahr war das Wetter recht wechselhaft, dies tat der Wanderfreude aber keinen Abbruch. Wie schon im letzten Jahr lag die Organisation der geführten Wanderungen bei EARLA, einem ambitionierten Unternehmen aus Mutters, das alle Wanderungen hervorragend geplant hatte. Tägliche Begleiter waren die beiden Wanderführer Christine und Mane, die aufgrund ihres professionellen Eingehens auf die Gruppe sofort begeistert von den Wanderern in ihr Herz geschlossen wurden.

Ob es bergauf bergab durch die Schlossbach-Klamm mit herrlichem Blick auf Burg Fragenstein ging, die Wanderführer Christine und Mane beindruckten durch ihre fundierten Orts- und Naturkenntnisse. Trotz leichten Regens am zweiten Tag wanderte die Gruppe durch das Oberbergtal bis hin zum idyllisch gelegenen Oberbergsee, ganz in der Nähe des Brennerpasses. Am dritten Tag stand der Aufstieg von der Kreiteralm bis hoch zum Jochbeinkreuz auf dem Programm. Leichte Nebenschwaden umzogen den Gipfel und gaben ein mythisches Ambiente. Am vierten Tag meinte es der Wettergott überhaupt nicht gut mit den Wanderern. Regen war ständiger Begleiter. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, während die eine Gruppe das kleine Kirchlein St. Magdalena, hoch oben im Wipptal gelegen, besuchte, wanderte die andere Gruppe zu dem Wasserfall von Sarnthein. In hochalpinem Gelände im Stubaital, mit dem Aufstieg zum „Elfer" auf knapp 2.500 Meter bei teilweisem sehr dichtem Nebel, verbrachte Gruppe 1 den fünften Tag. Gruppe 2 erwanderte etwas moderater das „Pinnistal". Der sechste und letzte Tag dieser Woche belohnte die Wanderer bei Oberperfuß mit strahlendem Sonnenschein. Zunächst ging es mit dem Lift hinauf zur Bergstation. Während ein Teil der Gruppe über sanfte und saftige Wiesen zum „Rangger Köpfl" wanderte, erstieg der andere Teil den „Kögele". Was sie dort erwartete, war gigantisch. Nicht nur, dass den Wandersleuten dort oben Innsbruck zu Füßen lag, vielmehr sogen sie den unbeschreiblich schönen Blick über die Tiroler Alpen ein, um ihn auch zu Hause noch in Erinnerung behalten zu können. Tiefe Bewunderung bei allen Teilnehmern bekam Marlis Weber zu spüren. Trotz ihres doch recht hohen Alters erklomm sie alle Bergspitzen, als sei es das Normalste der Welt. Chapeau!

Aber was wäre so eine Wanderwoche ohne eine geeignete Unterkunft? Wie schon in den letzten Jahren war das herrlich gelegene „Hotel Seppl" in Mutters mit seiner großartigen Aussicht auf „Bergisel", das Inntal und das Karwendel-Gebirge das Ziel. Der attraktive, mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Bio-Teich lud die Wanderer nach ihrer Rückkehr zu einem erfrischenden Bad ein, stets liebevoll angerichtete 5-Gänge Menüs verwöhnten anschließend die hungrigen Gäste und bei einem Gläschen Wein konnte der Tag gemütlich ausklingen.

Bei einer kleinen Abschiedsfeier am Ende einer durchweg gelungenen Woche dankte der 1. Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Riedel, den Gastgebern Daniela und Bernhard Fritz für den angenehmen Aufenthalt in ihrem charmanten Hotel. Lena Abtt überreichte ihnen als Dank für die Gastfreundschaft ein selbst gemaltes Bild. Riedel dankte auch Martin Pröller vom Tourismusbüro Innsbruck für den reibungslosen Transport per Bus oder Taxi zu den Ausgangspunkten der Wanderungen. Christine und Mane bekamen von den Teilnehmern langen und dankbaren Applaus für die so nette Betreuung während dieser Wanderwoche. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese schöne Tradition der deutsch-französischen Wanderwoche im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden sollte.

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