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Vorfreude auf französische Freunde

Taunus-Zeitung vom 18.08.2007

Der Countdown läuft und der Blick geht gen Westen. Denn von dort erwarten die Königsteiner am nächsten Donnerstag Besuch, auf den sie sich schon lange freuen: Die Franzosen kommen. 35 Jahre nach der feierlichen Besiegelung der Städtepartnerschaft mit Le Cannet-Rocheville und zehn Monate nach der stimmungsvollen Jubiläumsfeier an der Côte d’ Azur werden rund 60 Cannetaner zum Gegenbesuch erwartet.

Zu diesem Anlass hat der Freundeskreis der Städtepartnerschaft unter der Leitung von Dr. Reinhard Siepenkort ein buntes Programm zusammengestellt, das nicht nur die französischen Gäste unterhalten, sondern auch den Königsteinern offenstehen soll. Schließlich lebt eine Städtefreundschaft nur dann, wenn sie von möglichst vielen Menschen getragen und gelebt wird.

Nach der Ankunft der französischen Delegation am Donnerstagabend (Empfang gegen 20 Uhr im Hof von Elektro Alter) bleiben die Franzosen und ihre Gastgeber zunächst mal unter sich. Viele kennen sich schließlich seit Jahren, sind befreundet und haben sich sicher viel zu erzählen. Genau dazu haben die Freunde von rechts und links des Rheines auch am kommenden Freitag ausreichend Gelegenheit. Ein Ausflug führt die deutsch-französische Gruppe in den Rheingau nach Rüdesheim. Nach der Besichtigung des Niederwalddenkmals und einem Abstecher nach St. Goarshausen findet am Abend ein gemeinsames Essen im Weingut „Magdalenenhof“ im Rüdesheimer Stadtteil Eibingen statt. Feierlich wird es dann am Samstag um 18 Uhr im KTC, Ölmühlweg 65. Im Rahmen eines Festaktes wird das 35-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gewürdigt. Angeführt wird die Delegation von Le Cannets Bürgermeisterin Michèle Tabarot, dem Vorsitzenden des französischen Partnerschaftskomittees François Aigrot sowie von dessen Amtsvorgänger, dem Ehrenvorsitzenden und Königsteiner Ehrenbürger Gaston Fischesser. Die Freunde aus Frankreich werden sich an diesem Abend in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Am Sonntag findet um 10.30 Uhr eine Totenehrung am Ehrenmal in der Hubert-Fassbender-Anlage statt. Um 11 Uhr folgt ein Gottesdienst in der St. Marien-Kirche. Um 12 Uhr beginnt dann das Lavendelfest am „Le Cannet-Brunnen“ in der Limburger Straße. Gespannt dürfen die Besucher sein, wer in diesem Jahr zur Lavendelkönigin gekrönt wird. Vielleicht wandert die Würde zu diesem ganz besonderen Anlass einmal über den Rhein.

Am Fest nimmt auch die provencalische Folkloregruppe „Académi Dou Miejour“. Die 30-köpfige Gruppe gehört zu den Stammgästen in der Kurstadt und ist ob ihrer Farbenpracht und ihres Könnens sehr beliebt. Einen ersten Eindruck vom Können der Musiker und Tänzer können sich die Königsteiner bereits am Samstagvormittag in der Fußgängerzone verschaffen.

Ihr Kommen hat für das Festwochenende auch Ingrid Latscha avisiert. Die 92-jährige Cannetanerin gehört zu den Frauen der ersten Stunde, die von Frankreich aus die ersten freundschaftlichen Kontakte in den Taunus knüpfte und mit anderen die Städtepartnerschaft aus der Taufe hob. Menschen wie Ingrid Latscha und deren unermüdlichen Einsatz sei es letztlich zu verdanken, so Dr. Walter Sambeth, stellvertretender Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, dass die Freundschaft tief in den Köpfen und Herzen der Menschen verankert ist.

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